Freitag, 30. Oktober 2009

Nachtwache



Erst ab heute weiß ich wie es ist, neben einem Mann zu schlafen.
An alle Frauen da draußen - ihr habt's wirklich nicht einfacher im Leben.

Aaaah, ich bin daaah!



Und morgen bin ich dort. Bei Red Bull Creative. Hoffentlich sind auch ein paar Postkarten da.

Und jetzt nochmal offiziell.



Herr Schwarz ist ein waschechter Bayer, oder? Na gut. Zumindest hab ich so gleich alles verstanden. Danke, Herr Schwarz für die nette Begrüßung. Und Danke an die Popeye Dönerbude für das erste Red Bull. Popeye hatte schließlich auch immer 'ne Dose zur Hand, wenn's ernst wurde.



Land in Sicht!



Und jetzt zum Ende der Reise nochmal zu meinem Helm.
Oder nicht meinem, sondern dem von Tarek Rasouli.



Das Bild ist auch schon vier Tage alt. Ich will gar kein Bild mehr machen, wie er jetzt aussieht. Tarek wird mich sowieso eine Helmbreite kürzer machen. Am besten bleibe ich gleich in Österreich und komme nicht mehr wieder. Aber zuvor werde ich irgendwann noch eine kleine Geschichte über den Helm und Tarek schreiben, weil ich das alles so super finde und ich es schon manchen Leuten auf der Straße erzählt habe. Gerne würde ich auch die Bilder auf Flickr noch viel stärker kommentieren, was ich auch in der nächsten Zeit noch machen werde. Egal, wie also diese Geschichte ausgeht, werde ich noch ein paar Eindrücke und Bilder besonders herausstellen und ein klein wenig verarbeiten.

Und das rechts ist Volker, der mich heute in Österreich begrüßt und meine Textermappe mitgebracht hat. Ein paar frische Unterhosen wären auch gut gewesen, aber na gut.



Volker ist mein damaliger Teampartner von meiner alten Agentur und sieht zwar mit der Baskenmütze aus, wie ein waschechter Franzose, hat aber viel mehr Muskeln und noch mehr Kreativschmalz. Er hat mich bei meiner Aktion von Beginn an unterstützt, mich immer wieder davon begeistert und war auch für die Art Direction, die grafische Umsetzung, wie z.B. für die Postkarte, verantwortlich. Und jetzt freut er sich wie ein Schnitzel, dass ich es nach Österreich und einmal sogar zum Pilates geschafft habe. Danke, ohne dich wäre ich nicht so weit gekommen oder hätte nicht mal gewusst, in welche Richtung ich überhaupt am Donnerstag los laufen muss. Und das links bin nochmal ich.

Und morgen geht’s nochmal zu Red Bull Creative.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Hey, happy birthday anyway!

Etwas unglücklich, dass heute das Internet plötzlich nicht mehr ging. Selbst in Deutschland übernahm das österreichische Netz irgendwann die Macht und ich war fortan machtlos. Konnte nicht schreiben. Oder schon schreiben, aber nichts veröffentlichen. Auch Tweets wurden geschrieben und landeten wohl im endlosen Nirwana. Aber genug der Probleme. Schließlich hatte ich gestern erst Geburtstag.

Und da bin ich auch etwas später mal wieder losgezogen, aber dafür umso besser – mit gratis Leberkäse und einem kostenlosen Getränk von der Tankstelle Traunstein, direkt an der B304, Richtung Salzburg. Schließlich hatte ich Geburtstag. Deswegen noch einmal den obligatorischen Daumen für das Mittagessen.



Drei Bissen und fünfzig Meter weiter, sah ich um exakt 15:15 Uhr, dass es noch ganze 15km bis nach Teisendorf sind. In der leisen Hoffnung, dass ich mir durch die Frage des Tages an meinem Geburtstag etwas schenken kann, nämlich die restlichen Kilometer bis nach Freilassing, ging ich los.



Und diesmal traf ich auf Mensch...



...Tier...



…zum Teil auf Gott...



…und auf sehr viele grüne Schilder...



...bis es dann mal wieder pünktlich um halb6 finster war.



Eine Stunde später traf ich per Anhalter zum Glück auf Marco, der mich von Oberteisendorf zum Teisendorfer Bahnhof fuhr...



… an dem Frau Weiß stand, die wiederum sehr glücklich war, mich getroffen zu haben.



Wir hatten quasi beide den Zug verpasst und so passte ich auf Frau Weiß auf, dass ihr nichts passiert. Und alle waren glücklich. Ganz besonders ich, als mir „Master Pudding“ ein Ständchen sang.



Vor lauter Herzlichkeit, war es auch kein Wunder, dass ich am Bahnhof mal wieder ein Herz zum fotografieren gefunden hatte.



In Freilassing begegnete ich Sarah (Sarah?), die mir die Schmuggler-Kneipe empfahl und mich bis dorthin auch begleitete. Sarah studiert, musiziert (Bratsche!), malochiert und macht – was mich beeindruckte - den lieben ganzen Tag so viel, dass natürlich auch ein Bild mit mir noch drin war. Und von Tischen springe ich viel, viel lieber als in sehr, sehr kaltes Wasser.



Meinen Geburtstag feierte ich schließlich mit einer anderen Sarah, Berni und der putzigen Lena, der ich es auch nicht krumm nahm, als sie mir ein Geschlechtsteil auf die Wange malte. Ich war ja schließlich auch mal in dem Alter. Auch die drei sangen mir noch ein Ständchen und so ist es auch noch ein richtig netter Abend geworden, von dem alle etwas hatten. Frau Weiß mich, die Bedienung ein Trinkgeld und ich am Ende mal wieder keine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit, obwohl ich doch schon so nah dran war.



Aber zumindest war ich schon mal vor den Toren Österreichs. Ich danke allen, die diesmal richtig abgestimmt haben.



Anmerkung:
Es kann gut möglich sein, dass ich mit den Zeiten in den Texten ein wenig hin und her springe. Ich schreibe ja auch von der Vergangenheit, denke manchmal bereits an die Zukunft, bin aber dabei immer noch in der Gegenwart. Also verzeiht mir. Wer richtig schreiben kann, darf schließlich Journalist werden.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Salute!



... für die vielen Glückwünsche, Unterstützung und alles weitere.

Danke für die heiße Schokolade, für die Banane und dem LKW mit Getränk.

Und danke, die mit mir heute den Abend verbracht haben: Ilse, Tom aka "Master Pudding" & seine noch-nicht-nicht-Freundin und die Leute in Freilassing: Sarah und natürlich Lena, Sarah & Berni.

Und da man nach einem vollbrachten Jahr ja immer Bilanz ziehen soll - this is it:

MI 21.10.: München - München (Übernachtung bei Hendrik, Anna & Ulf)

DO 22.10.: München - Grasbrunn, 16km (Übernachtung bei Armin)

FR 23.10.: Neukeferloh - Grafing bei München, 18,5km (Übernachtung in der Pension)

SA 24.10.: Grafing bei München - Rott am Inn, 17km (Übernachtung im Gasthof)

SO 25:10.: Rott am Inn - Halfing, 15km (Übernachtung in der Pension)

MO 26.10.: Halfing - Seebruck am Chiemsee, 20km (Übernachtung in der Pension)

DI 27.10.: Seebruck am Chiemsee über Chieming nach Traunstein, 20km (Übernachtung im Hotel)

MI 28.10.: Traunstein - Oberteisendorf, 13km /Trampen bis nach Teisendorf, 3km / Zug nach Freilassing, 13km (Übernachtung im Gasthof)

MORGEN: Ab nach Salzburg!

Das mit dem Zug heute geht auch rein rechnerisch in Ordnung. Da ich den ein oder anderen Umweg, wie gestern über Chieming, gemacht habe und auch sonst immer zu den Leuten hin oder hinter etwas anderes her gelaufen bin, habe ich am Ende der Reise auch sicher mehr als die 130km hinter mir. Die Umfrage war leider nur ein paar Stunden offen - aber je kürzer die Tage, desto kürzer auch die Zeit für eine Abstimmung.

Ein paar Bilder von gestern/heute auf Facebook und die Videos von heute auf Flickr.

Von Vögeln, Fröschen und verrückten Hunden

… und von „großen Kreisstädten“, in denen es schwierig ist zu übernachten – zumindest für unter 50 Euro. So wie heute in Traunstein.

Traunstein war der erste Ort, bei dem mir vorab schon klar war, dass ich in die Jugendherberge gehen würde. Was man will, ist dem Leben oder war Traunstein dann aber doch herzlich egal. Was mal wieder bestätigt, dass man nicht immer alles planen muss, weil man nicht immer alles planen kann. Hatte ich in den kleinsten Dörfern oder den heißesten Pflastern direkt am Chiemsee immer eine günstige Unterkunft, war dies in einer größeren Stadt nicht möglich.


Die beiden Gasthöfe, die im Internet standen, machen keine Übernachtungen mehr und als ich vor dem Traunsteiner Pfarrhaus stand, machte mir keiner auf (obwohl in der Küche Licht brannte, wie ein Passant meinte). In meiner Notlage rief ich sogar die Polizei. Und als selbst der Pastor der freien Baptistengemeinde nicht ans Telefon ging, redete ich einfach mit den Leuten auf der Straße weiter und selbst die waren nur sehr schwer anzutreffen. Was ist nur los, Traunstein? Also ging ich am Ende in die Nobelherberge „Parkhotel“ – für alle Traunsteiner, denen ich versprochen habe, dass sie hier lesen können, wo ich übernachten werde. Muss zumindest am Geburtstag ja mal drin sein.


Jetzt aber genug der Vergangenheitsbewältigung. Es gab ja gestern noch weitaus schönere Dinge – und schrecklichere.



Da sich ja in den ersten Stunden der Abstimmung für die Frage des Tages schon abzeichnete, dass ich um den Chiemsee nicht mehr herum komme, sondern rein muss, musste ich das natürlich noch erledigen, bevor ich mich von Seebruck und vom Chiemsee (ganz oben an der Spitze) wieder entfernte. Dass ich in der Nacht noch ein wenig im Internet recherchiert hatte und auf den Begriff „Kälteschock“ getroffen bin, der bei Gewässern von 10-15 plötzlich eintreten könnte, machte mir die Sache nicht unbedingt schmackhafter.


Trotzdem, das Badewetter und selbst die Sonne schien hervorragend. Auf dem Weg zum See begrüßte mich selbst ein junger Mann – die beste Voraussetzung für eine nette Unterhaltung. Ich erzählte dem 65jährigen von dieser Chiemsee-Idee und Herr Fischl erzählte mir, dass er vor kurzem dem Tod nochmal von der Klippe gesprungen ist, nun aber mindestens 90 Jahre alt werden wird oder will, was man ihm sofort abnehmen konnte. Herr Fischl war Patient der Herzklinik und viel besser drauf als gut, obwohl er ziemlich viel Antibiotika schlucken muss und ihn das ganz „damisch“ macht.


Da ich ja nicht nur im, sondern auch vor dem Kopf den Chiemsee vor Augen hatte, fragte ich Herrn Fischl zur schnellen Aufmunterung noch nach einem Witz, der ihm aber entfallen war. Hätte ich einfach so meine Kamera mal angemacht, wäre das amüsant genug gewesen, aber Herr Fischl wusste weiter: In seiner Herzklinik gäbe es eine 88jährige Frau, die sowieso den ganzen Tag Witze erzählen würde. Also ab in die Klinik, ich wusste schließlich nicht, ob ich den Witz nach meinem Gang ins Wasser überhaupt noch erleben würde. Herr Fischl schleuste mich in die Klinik, von der alten Dame aber keine Spur. Also musste ich jetzt in den Chiemsee – ohne Witz.


An der Reling traf ich als makaberen Vorgeschmack nicht nur auf eine Todesanzeige, sondern auch auf einen noch lebendigeren Herrn, den ich von meinem Vorhaben berichtete und von dem mir heute noch nicht ganz klar ist, wie das mit den Vögeln ist.



Ich ging weiter in Richtung des Steges und freute mich gleich über die vielen Zuschauer, die alle Patienten der Herzklinik waren. Außerdem zählte ich mich gleich zu den Glücklichsten überhaupt, denn zum einen waren die Schwestern der Herzklinik auch da, die sich bestimmt mit etwas Videotechnik auskennen würden und zugleich waren sie ja Schwestern der Herzklinik, die im Notfall erstbeste Hilfe leisten könnten. Ich konnte sie aber nicht dazu bewegen. Sie rieten mir aufs Dringlichste ab, in den See zu gehen, da es das Bescheuertste ist, was man jetzt nur machen könnte. Besonders wenn mir meine Gesundheit am Herzen liegen würde und ich das kalte Wasser nicht tagtäglich gewöhnt bin. Mir fiel ein, dass ich mich bisher nur dran gewöhnt habe, heißes Wasser in der Dusche noch heißer zu machen, wenn ich mich daran wiederum gewöhnt habe.


Die beiden Damen schüttelten nur mit dem Kopf und meinten, ich könne es ja mal versuchen nur mit den Füßen hineinzugehen oder zumindest in die Sauna. Oder übersetzt – sie ließen mich sitzen und mit meiner Verantwortung allein. Und selbst wenn ich die Sache überleben würde, bliebe zumindest die hohe Chance auf eine Lungenentzündung. Da saß ich nun vor dem Chiemsee unter herrlichstem Wetter. Ich hörte noch entfernt die Stimme eines Rentners, der etwas von „lebensmüde“ sprach und ich hielt die Hand mal ans Wasser. So fühlen sich also 10 Grad an, wie es mir gestern das Touristikbüro bestätigte.


Es kann doch gar nicht sein, dass alle hier gegen mich sind und alle dafür, dass ich in den Chiemsee muss. Jetzt hätte ich Herrn Fischl gebraucht, der sich mit mir wahrscheinlich Hand in Hand in die nicht vorhandenen Fluten gestürzt hätte. Doch alles was ich hatte, war noch ein kleiner Rest von Mut, der mich zu dem einzigen Herrn auf einer Bank brachte, den ich wieder von der Idee erzählte. Er wollte mir das nicht abnehmen und fand alles noch viel schwachsinniger, als ich meinte, dass ich mir das sogar selbst eingebrockt hätte. Doch irgendwann hatte ich ihn soweit und er zumindest schon mal die Kamera in der Hand.


Und dann war's irgendwann soweit.
Ich bin zwar ein Wasserzeichen, aber beileibe kein Wassermensch.



Wie man sieht, bin ich eher ein Wasserfrosch. Besser bekomme ich einen Köpfer vom Rand auch nicht im Schwimmbad beim Warmbadetag hin. Vielleicht schon, aber jeder Sprung wäre ein Video zu viel gewesen. Und die Ausrede zur Arschbombe: das Wasser war nicht tief genug.

So, genug der Peinlichkeit. Jetzt hieß es schnell wieder ins Altersheim, denn jetzt freute ich mich umso mehr auf die alte Dame und ihren Witz. Und auch Herr Fischl freute sich, mich wieder zu sehen und ich konnte ihn gleich meinen Froschhüpfer zeigen. Zumindest ihn hatte ich als Fan schon sicher. Wir waren aber ja auch schon ganz dicke miteinander.




Und jetzt Frau Reißer (bitte ein wenig Geduld, in der Herzklinik geht es ein wenig langsamer zu, aber nicht minder lustig):





Herr Fischl macht ganz typisch am Ende irgendwie noch den Sack zu.

Danach ging's weiter nach Traunstein. Um noch ein wenig am Chiemsee entlang zu laufen, entschied ich mich für einen Umweg, der aber sehr lohnenswert war. Ich traf Herrn Bayer und seine liebe Frau.



Ich traf viele Pfadfinder (schreibt doch mal bitte, wie genau eure Gruppe heißt, mir fiel am Ende ja nicht mal mehr das Wort Pfadfinder ein):




Und ich traf irgendwann Traunstein. Spät.



Und wer wissen möchte, was dann passierte, liest einfach den Beitrag nochmal von vorne.

Ein wenig hüstelnd und keuchend,

Thorsten

Dienstag, 27. Oktober 2009

Schönen Gruß, auf Wiedersehen.

Morgen dann. Denn da gibt's zu sehen, was aus der Frage des Tages geworden ist. Das Verrückte ist ja - man kann immer noch darüber abstimmen.

Der Montag.

Mich gibt's auch noch und das Internet hat mich auch wieder. Deswegen heute endlich mal etwas ausführlicher.

Was es schon länger nicht mehr gab, ist die Frage der Woche. Um etwas Zeit zu sparen, habe ich sie mir heute am Montag Mittag gleich selbst gestellt, wo ich denn ein kostenlos köstliches Mittagsmahl herbekommen könnte. Zumindest diesmal wollte ich bei ein paar Leuten klingeln und ihnen in die Kochtöpfe schauen. Doch erstens hat meines Wissens Oberbayern die niedrigste Arbeitslosenquote Deutschlands (die Leute sind einfach nicht zu Hause) und zweitens mag ich zwar ältere Herrschaften, aber so eine Aufregung wollte ich ihnen dann doch nicht zumuten. Musste ich auch nicht, denn ich hab's kombiniert: Alte Leute besuchen - und Leute, die gerade arbeiten. Im privaten Altenpflegeheim Zettl in Eggstätt. So ganz ging die Rechnung nicht auf, denn in den illustren Kreis der Bewohner sollte ich mich dann doch nicht setzen. Aber dafür bekam ich sonst alles - Würschtl, Schorle und einen Nachtisch. Ich war begeistert - und sie waren es von der Aktion. Was will man mehr. In 40 Jahren komm ich wieder (wenn ihr noch da seid).



Sieht ein wenig gestellt aus. Das haben aber Gruppenfotos meistens so an sich. Jedenfalls fand ich's super bei Euch. Michelle, du bist echt ein Engel ;-) Wer auch mal vorbeischauen oder drin wohnen möchte: www.aph-zettl.de. Auf dem Logo gibt man sich die Hände. Das ist doch mehr als menschlich.

Was habe ich sonst noch gemacht? Das bescheuertste Foto, das man nur machen kann.



Es ist für mich ja schon aufregend genug von der Polizei gefilzt zu werden (sie haben mich schon den Tag über gesehen, der Helm fällt einfach auf), aber dann noch den Journalisten zu spielen und sich vor den Augen eines abgerichteten Polizeikampfhunds seiner einzigen Bezugsperson von hinten zu nähern, grenzte an, nicht ganz bewusstem, aber schierem Leichtsinn. Überfahren, ertrunken, die Aktion irgendjemanden zu Tode erklärt, alles möglich - aber von einem Hund aufgefressen? Nein danke. Und danke, lieber Hund. Und danke, lieber Gott. Bitte reservier' dem Kerl für später einen Platz im Hundehimmel.
Die Papiere waren jedenfalls in Ordnung. Sonst wäre ich mal ein Stück gefahren, anstatt zu laufen.

Was war noch... Ich hab doch heute einmal an einer Tür geklingelt, weil ich den Apple an einer Hauswand und dann den Agenturnamen "Schrift & Zeichen" gesehen habe. Hallo? Da muss ein Texter mal klingeln und einfach mal "Hallo" sagen. Und weil die Allein-Inhaberin Karin so herzlich und die Unterhaltug so toll war, wollte ich ihre Visitenkarte fotografieren. Hier ist sie:



(Was du mir mitgegeben hast, würde ich trotzdem gerne rein symbolisch bei einer guten Gelegenheit wieder loswerden wollen. Ich glaube davon hätten alle was. Danke, dir.)

Nachmittags erreichte ich schließlich den Chiemsee und erhielt einen Anblick göttlichen Ausmaßes:



Und in Seebruck am Chiemsee angekommen fiel mir wieder ein, dass die Seite mal wieder ein Video bräuchte und natürlich viel witziger sein müsste. Deswegen bat ich jemanden, er solle uns doch mal einen Witz erzählen. Bitte sehr:



Und wenn wir schon im erzkatholischen Bayern gerade sind: Herr Gorzinski ist beruflich als großer Fotograf unterwegs und durfte z.B. damals als einziger Deutscher den Papst fotografieren (www.papstbilder.de). Für mich war er heute einfach nur der Größte. Und dann auch noch voll beim Thema (sorry Österreich, ich kenne dich ja noch gar nicht).
Den ersten Witz konnten wir leider nicht aufnehmen, da nicht jugendfrei und ich weiß, dass mein Patenkind den Blog gespannt mitverfolgt (ich erzähl' ihn dir einfach, wenn ich mal wieder zu dir komme).

Morgen kommen noch die Bilder der restlichen Tage.

Bis dahin, pfüat Gott.

Montag, 26. Oktober 2009

Blöde Zeitumstellung



Sonntag Abend, auf dem Weg nach Halfing.
Und was dann blöd war, als ich dort angekommen bin:



(Wollte das Video heller machen, aber da wurde es auch nicht besser. Der Kuhstall bleibt finster. Ich stelle es trotzdem mal dazu, weil irgendwie war's ja auch ein schön blöder Zufall.)

Sonntag, 25. Oktober 2009

Schee wors.

Das Wetter. Das Wandern. Und manch weiteres. Selbst Garching mochte ich am Ende sogar. Und von dort aus ging es gestern dann wieder weiter - das erste Mal ausgeschlafen - nach Rott am Inn. Von 14.00-18.30. So ca. 20 Kilometer. Das heißt ich schaffe in der Stunde 5 Kilometer.
Und da ich für ein Foto meistens stehen bleibe wenn ich eine schöne Blume, eine tote Maus oder einen Menschen sehe (was jetzt nicht mehr oft vorkommt), bin ich auch etwas länger unterwegs. Eine Frau meinte, dass man in einer Stunde nur 3 Kilometer schafft. Und egal, was jetzt andere
Personen meinen, glaube ich lieber der Frau und fühle mich richtig gut dabei.

Was aber viel mehr aufhält ist dieses blöde Internet und der ganze Computerkram. Und wenn das Internet mal nicht geht, hält es mich noch mehr auf. So wie jetzt. Und deswegen ist der heutige Tag schon ein ständiges Auf und Ab. Früh aufgewacht, aber das Hochladen der Bilder am Ende abgebrochen. Damit über zwei Stunden aufgebraucht bzw. 10 Kilometer abgeschrieben. Und so der geplant frühe Abmarsch, kurzfristig wieder abgesagt.

Aber was rege ich mich überhaupt auf, wenn heute Sonntag ist und es gestern so schön war:





Ihr Rotter, ich mag euch. Hat jedenfalls Spaß gemacht. Zumindest mir.
Und Grüße und Danke auch an alle, die nicht auf dem Bild sind.

Da ich heute vormittag so viel Zeit verloren habe, kümmer ich mich später um Flickr und um die Bilder von gestern. Und bald gibts hoffentlich auch ein paar Videos von den letzten Tagen.

Und o2. Schön, dass mal jemand ans Telefon ran ist. Ihr macht mich fertig.
Deswegen kanns jetzt nur besser gehen. Zum Beispiel dank dieser tollen Frau von der Tankstelle in Lengdorf, die mir jetzt ein wirklich dringend benötigtes Energie-Getränk mit auf den Weg gibt. Danke Tina, du hast eben auch rote Haare.

Samstag, 24. Oktober 2009

wenn ich aus meinem Fenster schau', und alles, was ich sehe ist grau

Denn so hab ichs heute morgen gesehen, als ich aus dem Bett raus bin. Alles grau.
Mittlerweile ists aber wieder blau. So schnell kanns mal wieder gehen. Trotzdem: Raus aus dieser Stadt. Raus aus Grafing oder Garching und rüber nach Jacobsneuharting, Rettenbach, Lehen und Kolbing.

Danke der Fam. Dorrer für ihre Gastfreundschaft in ihrer Privatpension (und natürlich den Preisnachlass). Und - gerade eine liebe Frau im Rossmann getroffen, die ich gestern im Wald beim Joggen getroffen habe. Das wäre jetzt ne typische Twittermeldung, oder?

PS: 'Tschuldigung Frau Dorrer, wegen dem roten Handtuch.